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Streaming: ARD History "Zurück in den Bunker?"
Bunkererfahrungen prägen Menschen für ihr ganzes Leben. In der Dokumentation "Zurück in den Bunker?" berichten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihren traumatischen Erlebnissen heute und in den Weltkriegen. Außerdem erzählt der Film von einer Bunker-Renaissance in Deutschland und Europa. Die Doku ist in der ARD Mediathek und am 21. Januar 2026 um 22.45 Uhr im BR Fernsehen zu sehen.
Der Film stellt die Menschen in den Mittelpunkt. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation erzählen von ihrer Angst und dem Bedürfnis nach Sicherheit in einer sich verändernden Welt. "Zurück in den Bunker?" blickt zurück in die wechselhafte Geschichte der Betonungetüme und fragt, was sie für die Menschen bedeuten – damals wie heute.
Vom Zweiten Weltkreig bis zu aktuellen Bedrohungen
Der Film spannt den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über den Kalten Krieg zu den aktuellen Bedrohungen, die weltweit auch heute viele Menschen in Schutzräume zwingt. Journalistin und Lehrerin Karina Beigelzimer und ihre Schülerinnen und Schüler berichten davon, wie es sich anfühlt, im Luftschutzkeller in der Ukraine Schutz zu suchen und wie dies den Alltag prägt. Robert Seidenader erzählt im Dialog mit seiner Enkelin Laura Seidenader von seiner Zeit im Münchner Bunker am Nockherberg im Zweiten Weltkrieg. Konrad Velten, selbst Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs, und seine Enkelin Sophie Hildner spannen den Bogen in die Gegenwart, in der sie Führungen durch einen Bunker in Baden-Baden anbieten.
Einordnung durch Experten
Die Psychologin Heide Glaesmer, die zu Kriegstraumata forscht, der Historiker und Bunkerexperte Marc Buggeln sowie Martin Voss, Katastrophenforscher und Soziologe, ordnen die Geschehnisse und Erlebnisse der Protagonistinnen und Protagonisten ein.
Eine eindrucksvolle Dokumentation über Erinnerungskultur, Widerstandskraft und die gesellschaftliche Frage, wie Menschen mit Extremsituationen umgehen. www.ard.de
Mon, 19. Jan 2026
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