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Barrierefreiheit im Privatfernsehen: Monitoring der Medienanstalten zeigt messbare Fortschritte
Zeitgleich zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veröffentlichen die Medienanstalten ihren aktuellen Monitoring-Bericht 2025 zur Barrierefreiheit im privaten Fernsehen und bei Streaming-Anbietern. An der freiwilligen Erhebung beteiligten sich 146 von 211 angeschriebenen Sendern – eine Rücklaufquote von über 69 Prozent und damit ein neuer Höchststand. Erstmals wurde die Abfrage vollständig digital über ein automatisiertes Online-Tool durchgeführt.
ProSiebenSat.11 erzielte mit durchschnittlich 45,9 Prozent (+4,9 Prozentpunkte) den stärksten Zuwachs unter den großen Sendergruppen. Spitzenreiter Kabel Eins erreichte eine Untertitelungsquote von 62 Prozent. RTL Deutschland steigerte seine durchschnittliche Untertitelungsquote auf 26,6 Prozent (+1,6 Prozentpunkte). Ein wachsender Trend: die Branche setzt zunehmend auf KI-gestützte Technologien, um Untertitel effizienter und in größerem Umfang zu produzieren. Mehrere Sender planen den KI-Einsatz zur Untertitelgenerierung zukünftig auch für Live-Formate, beispielsweise Fußballspiele.
www.die-medienanstalten.de/barrierefreiheit/monitoring25/
Wed, 06. May 2026
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