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Die Deutschlandfunk-Programme auf der Leipziger Buchmesse
Wenn vom 19. bis 22. März die Buchbranche in Leipzig zusammenkommt, sind die Deutschlandfunk?Programme mit einem vielseitigen Bühnen- und Radioangebot dabei. In Halle 2, Stand H 401, präsentieren Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur täglich Gespräche, Interviews und Live-Sendungen. Das Publikum kann direkt erleben, wie Hörfunk gemacht wird.
An vier Messetagen entstehen zahlreiche Literatur? und Kultursendungen wie „Lesart“, „Studio 9“, „Büchermarkt“, „Tonart“, „Im Gespräch“ oder „Sein und Streit“. Die Gespräche mit Schriftstellerinnen und Autoren greifen Entwicklungen in Literatur, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft auf und ordnen sie für ein breites Publikum ein.
Das vollständige Bühnenprogramm steht unter www.deutschlandradio.de/buehnenprogramm-dlf-und-dlf-kultur-100.html
Sendungen live von der Leipziger Buchmesse – Empfehlungen
When too perfect, lieber Gott böse
Donnerstag, 19. März, 16.10 – 16.30 Uhr, Deutschlandfunk, „Büchermarkt“
Was heißt es, in einer Gesellschaft anders zu sein? Darüber sprechen zwei Romanautorinnen im Gespräch mit „Büchermarkt“-Moderator Carsten Hueck: Birgit Birnbacher („Sie wollen uns erzählen“) erkundet den Umgang mit Neurodiversität, Son Lewandowski („Die Routinen“) das Diktat der Perfektion.
Antisemitismus – Gift ohne Gegengift?
Samstag, 21. März, 12.05 – 13.00 Uhr, Deutschlandfunk Kultur, „Studio 9 – der Tag mit…"
Mirna Funk und Armin Nassehi befassen sich mit gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Mirna Funk bringt Erfahrungen aus ihrem Roman „Balagan“ ein. Das Buch erzählt eine jüdische Familiengeschichte und vom Erbe einer millionenschweren Kunstsammlung. Armin Nassehi stellt zentrale Thesen aus „Anmerkungen zum Antisemitismus“ vor. Gemeinsam mit Korbinian Frenzel diskutieren sie Ursachen, Dynamiken und politische Herausforderungen.
Literarische Gegenwartsdiagnosen in der Sondersendung „Bücherfrühling“
Samstag, 21. März, Deutschlandfunk Kultur
Zu drei aktuellen Themen präsentiert das Moderationsteam Miriam Zeh und Christian Rabhansl ausführlich Schriftstellerinnen und Autoren mit ihren neuen Bücher.
13:05 – 14:00 Uhr: Zusammenleben in Deutschland
Lukas Rietzschel („Sanditz“) und Jana Hensel („Es war einmal ein Land“) diskutieren über ostdeutsche Lebensrealitäten, kontinuierliche Verunsicherungen und politische Spannungen.
14:05 – 15:00 Uhr: Das Patriarchat abschaffen
Yade Yasemin Önder („Anti Müller“) und Antje Schrupp („Postpatriarchales Chaos“) betrachten Machtverhältnisse, Geschlechterrollen und feministische Perspektiven. Gilt endgültig das Recht des Stärkeren?
15:05 – 16:00 Uhr: Preppen für den Weltuntergang
Was tun, wenn scheinbare Gewissheiten verschwinden und sich die vertraute Welt auflöst? Navid Kermani („Sommer 24“) und Ben Knight („Wir müssen alle sterben“) sprechen über den Verlust gesellschaftlicher Sicherheiten und Strategien im Umgang mit Krisen.
Veranstaltungen auf der Messebühne
Gespräche und Publikumsformate ergänzen das Programm. Besucherinnen und Besucher können sich mit den Deutschlandfunk-Journalistinnen und -Journalisten austauschen.
Werkstattgespräch und Frühstück zum Denkfabrik-Thema „Das Recht des Stärkeren“
22. März, 11.00 Uhr, Buchmesse Leipzig, Halle 2, Stand H401
Die Deutschlandradio-Landeskorrespondenten Alexander Moritz (Sachsen) und Niklas Ottersbach (Sachsen-Anhalt) erzählen von ihrer journalistischen Arbeit in polarisierten Zeiten. Sie diskutieren mit dem Publikum, wie Medien über politische Akteure und Machtverhältnisse berichten.
Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat
Deutschlandfunk Kultur beteiligt sich mit weiteren Beiträgen am Programm der Gemeinschaftsbühne. Das Bühnenprogramm können auch Interessierte in den Streamingportalen der Partner abrufen. Mehr unter buchmesse.zdf.de
Wed, 11. Mar 2026
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