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ARD Gesund Themenschwerpunkt: „Brustkrebs: Der Kampf um Heilung und Hoffnung“
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 75.000 Frauen an Brustkrebs. Damit ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich Brustkrebs heutzutage behandeln und in vielen Fällen heilen. Trotzdem ist die Diagnose Brustkrebs für viele Frauen ein Donnerschlag, egal ob früh oder in späteren Stadien erkannt. Patientinnen suchen nach Orientierung, um den Weg durch die kräftezehrende und oft langwierige Behandlung gut zu überstehen. Der ARD Gesund Themenschwerpunkt „Brustkrebs: Der Kampf um Heilung und Hoffnung“ soll dabei helfen – aufklären, sichtbar machen, Zeichen setzen.
Anlässlich des Brustkrebsmonats erscheinen ab 1.10. vielfältige Angebote von ARD Gesund: Beiträge für TV, Audio und Social-Media-Plattformen, dazu Informationen im Web unter ardgesund.de/brustkrebs.
Wo finden Betroffene die beste – wirksamste und zugleich möglichst schonende – Therapie? Wer kümmert sich um sie als Mensch in dieser neuen Situation? Welche Selbsthilfeorganisationen können unterstützen? Der Themenschwerpunkt bei ARD Gesund geht diesen Fragen in unterschiedlichen Formaten nach.
Die beteiligten ARD Gesund Formate
Die Dokumentation „Tu ich´s – Soll ich mir die Brüste entfernen lassen“ (BR) nimmt sich dem Thema des familiär bedingten Brustkrebs an. Die 35jährige Vanessa erfährt, dass sie Trägerin des BRCA2-Gens ist. Damit hat sie ein deutlich erhöhtes Risiko, schon in jungen oder mittleren Jahren an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. Sie steht vor der Entscheidung: soll sie sich vorsorglich gesundes Brustgewebe entfernen lassen? Oder entscheidet sie sich für ein Leben mit engmaschigen Vorsorgeuntersuchungen und der ständigen Hoffnung, dass ein Krebs rechtzeitig erkannt wird?
Die 30-minütige Doku ist ab dem 1. Oktober in der ARD Mediathek abrufbar und läuft am 6. Oktober um 22:45 Uhr im BR Fernsehen.
Die Visite Sendungen am 6. und 20. Oktober widmen sich ebenfalls dem Thema Brustkrebs:
Brustkrebs: Kein Krebs ist gleich (6.10.)
Brustkrebs belastet Betroffene körperlich und seelisch, doch individuell angepasste Therapien verbessern die Heilungschancen zunehmend. Moderne Untersuchungen von Gewebeproben ermöglichen es, den Tumor genau zu bestimmen und gezielt zu behandeln, was auch bei seltenen Formen wie dem invasiv lobulären Karzinom wichtig ist. Für die Sendung wird Prof. Maggie Banys-Paluchowski, Gynäkologin und Brustkrebsexpertin vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Lübeck, interviewt.
Brustkrebs beim Mann – oft erst spät erkannt (20.10.)
Der 68-jährige Lothar S. bemerkte Veränderungen an seiner Brust und erhielt nach Chemotherapie und Operation mit Entfernung von 16 Lymphknoten eine Bestrahlung sowie eine fünfjährige antihormonelle Therapie. Eine Genuntersuchung zeigte ein erhöhtes erbliches Risiko, weshalb sich Männer bei familiärer Brust- oder Eierstockkrebshäufung ebenfalls untersuchen lassen und bei Veränderungen frühzeitig zum Arzt gehen sollten.
Zusätzlich wird auf ARDgesund.de/brustkrebs alles Wissenswerte rund um das Thema Brustkrebs gebündelt abrufbar sein. Im Hörfunk berichten die ARD-Wellen über neueste Forschungen in der Brustkrebstherapie, seien es Antikörper-Wirkstoff-Konjugate oder der Stand der mRNA-Impfung zur Behandlung. www.ard.de
Wed, 30. Sep 2026
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