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Belgien: Die Hälfte der Radionutzung in der Wallonie erfolgt digital
In der Wallonie ist die Hörerschaft von Digitalradio erstmals genauso groß wie die von UKW. Das berichtet das Onlinemagazin Radiovisie unter Berufung auf die achte Ausgabe der jährlichen Ipsos-Umfrage im Auftrag von maRadio.be, dem Dachverband französischsprachiger Radiosender in Belgien.
Es handelt sich um eine Umfrage unter 1.513 französischsprachigen Personen, die im Zeitraum vom 26. November bis 30. Dezember 2025 durchgeführt wurde. Die wichtigsten Zahlen stammen jedoch aus der neuesten CIM Audio Time, aus der hervorgeht, dass 50 Prozent der Hörerschaft mittlerweile digital empfängt. Im Jahr 2021 waren es noch 36 Prozent, während der UKW-Anteil bei 64 Prozent lag.
Die Nutzung von DAB+ stieg im vergangenen Jahr von 17,7 auf 20,5 Prozent, während der Radio-Konsum über Online-Plattformen, Websites oder Apps von 16,5 auf 19,3 Prozent zunahm. Der Anteil des digitalen Radiohörens über das Fernsehen sank hingegen von 12,4 auf 10,1 Prozent. Digitales Radio erreicht mittlerweile 79 Prozent der französischsprachigen Bevölkerung in Beligen, während UKW noch 67 Prozent erreicht.
Jüngere Hörer entscheiden sich häufiger für digitales und Online-Radio, während die über 55-Jährigen weiterhin vor allem über den Äther hören. Das Gesamtbild zeigt jedoch, dass Radio im Süden Belgiens schneller an Bedeutung verliert als im Norden und dass das Wachstum des digitalen Radios langsamer als erwartet verläuft. Das PDF mit den vollständigen Ergebnissen der Studie geht auf diesen Sachverhalt nicht ein. www.radiovisie.eu
Wed, 11. Mar 2026
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