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Neu in der ARD Mediathek: Das Phantom der Geheimdienste
Sein Trick: Er gab sich wahlweise als hochdekorierter Professor oder international bestens vernetzter Atomphysiker aus. Dabei hatte er nie an einer seriösen Universität einen Abschluss erworben. Stattdessen präsentierte er stolz lange Listen mit akademischen Titeln von dubiosen Einrichtungen, die in der Welt der Wissenschaft keinerlei Anerkennung fanden. Selbst in Fachkreisen ist sein Name weithin unbekannt. Tausende Seiten früher streng geheimer Akten, Bilddokumente und Interviews mit Zeitzeugen erzählen jetzt erstmals die Geschichte eines kaltblütig agierenden Mannes, der mit seinem aufgesetzten Charme seine Opfer um den Finger wickelte und dabei jede Menge Geld machte.
Nur wenige Fotos und eine Tonaufnahme auf einer VHS-Kassette
Die Geschichte spielt in den 1960ern. Schauplätze sind insbesondere München, Rom, Kairo und Tel Aviv. Von dem schillernden Protagonisten gibt es so gut wie keine Fotos und nur ein Video aus den 1990ern. Auf dieser Basis erweckt die Doku den Mann zum Leben – mittels KI-generierter Filmsequenzen. Auch seine Stimme, die in diesen Szenen zu hören ist, beruht auf authentischen Tonaufnahmen, dokumentiert auf einer jahrzehntealten VHS-Kassette. Durch Einblendungen und direkte Ansprache des Publikums gleich zu Beginn des Films wird der KI-Einsatz jederzeit transparent. www.br.de