• VPRT-Fr├╝hjahrsprognose zum Werbemarkt 2017: Erstmals 6 Milliarden Euro Werbeums├Ątze f├╝r Fernsehen, Radio, Bewegtbild- und Audioangebote in Deutschland erwartet
    Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) hat am Donnerstag anl├Ąsslich der Jahresversammlung ÔÇ×Plenum der WerbungÔÇť des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) seine Fr├╝hjahrsprognose zur Entwicklung des Werbemarktes 2017 in den Bereichen TV-, Radio-, Audio- und Videowerbung ver├Âffentlicht. F├╝r die Audio- und audiovisuellen Medien prognostiziert der Verband f├╝r das Jahr 2017 insgesamt Umsatzzuw├Ąchse von 3,3 bis 4,1 Prozent (Wachstum 2016: 4,4 Prozent) auf rund 6 Milliarden Euro (Ums├Ątze 2016: 5,7 Milliarden Euro) und einen Werbemarktanteil von erstmals ├╝ber 38 Prozent (2016: 37,39 Prozent).

    Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VPRT: ÔÇ×Radio, Fernsehen und neue Audio- und Bewegtbildangebote in Deutschland setzen ihr stabiles Wachstum der letzten Jahre auch 2017 nachhaltig fort. Diese Zahlen veranschaulichen die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Mediengattung. Von ihr gehen damit umfassende positive Effekte f├╝r die Gesamtwirtschaft aus. Mit ihrer hohen Reichweite haben diese Angebote zudem eine gro├če politische und gesellschaftliche Relevanz f├╝r die Information und Orientierung der Menschen im Lande.ÔÇť

    Die Netto-Werbeums├Ątze des Fernsehens in Deutschland werden laut VPRT-Prognose 2017 um 2,0 bis 2,5 Prozent (Wachstum 2016: 3,1 Prozent) auf rund 4,7 Milliarden Euro (Umsatz 2016: 4,6 Milliarden Euro) steigen. Der Marktanteil von TV-Werbung soll erstmals auf ├╝ber 30 Prozent (2016: 29,68 Prozent) wachsen. Hinzu kommen die Netto-Werbeums├Ątze im Bereich Instream-Videowerbung. F├╝r sie wird f├╝r 2017 ein Wachstum um 20 bis 25 Prozent (2016: 24 Prozent) auf rund 0,5 Milliarden Euro (2016: 0,4 Milliarden Euro) prognostiziert. Gegen├╝ber dem Vorjahr werden demnach voraussichtlich nochmals rund 200 Millionen Euro (2015: 213,8 Millionen Euro) zus├Ątzlich in TV- und Videowerbung investiert. Insgesamt sollen die Ums├Ątze aus Bewegtbildwerbung in Deutschland um 3,4 bis 4,3 Prozent (Wachstum 2016: 4,5 Prozent) auf erstmals ├╝ber 5 Milliarden (5,1 bis 5,2 Milliarden Euro) ansteigen.

    F├╝r die Netto-Werbeums├Ątze Radio wird f├╝r 2017 ein Anstieg um 1,5 bis 2,0 Prozent (2016: 3,3 Prozent) auf rund 780 Millionen Euro (2016: 768 Millionen Euro) erwartet. Damit wird f├╝r die Radiowerbung in Deutschland von einem Marktanteilsgewinn auf ├╝ber 5 Prozent (2016: 5,0 Prozent) ausgegangen. Zus├Ątzlich prognostiziert der Verband auf vergleichsweise niedriger Basis einen Anstieg der Netto-Werbeums├Ątze im Segment der Instream-Audiowerbung 2017 von 25 bis 30 Prozent (2016: 40 Prozent) auf 26 bis 27 Millionen Euro (2016: 21 Millionen Euro). Insgesamt werden in Radio- und Audiowerbung voraussichtlich rund 19 Millionen (2016: 31 Millionen Euro) zus├Ątzlich investiert, bei einem Umsatzwachstum um 2,1 bis 2,8 Prozent (Wachstum 2016: 4,1 Prozent) auf erstmals ├╝ber 800 Millionen Euro (2016: 805 bis 810 Millionen Euro).

    Frank Giersberg, Mitglied der Gesch├Ąftsleitung des VPRT: ÔÇ×Werbung in Audio- und audiovisuellen Medien bleibt nachhaltig auf Wachstumskurs. Im zur├╝ckliegenden Jahr haben die Segmente TV-, Radio-, Audio- und Videowerbung durchweg neue Rekordwerte erreicht. Und 2017 steuern wir erstmals die Umsatzrekordmarke von 6 Milliarden Euro an. Audio- und audiovisuelle Medien werden f├╝r die werbetreibende Wirtschaft also immer wichtiger.ÔÇť

    Als Trendprognose zur weiteren Entwicklung des Werbemarktes in den kommenden f├╝nf Jahren bis 2022 rechnet der VPRT mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Audio- und audiovisuellen Medieninhalten und Werbem├Âglichkeiten.

    W├Ąhrend f├╝r die linearen Angebote mit einer stabilen Entwicklung und moderatem Wachstum gerechnet wird, prognostiziert der Verband f├╝r nonlineare und interaktiv verbreitete Angebote wie z. B. Video-on-Demand, Audio-on-Demand, Smart-Radio, Smart-TV oder Virtual Reality auch f├╝r die kommenden f├╝nf Jahre eine hohe Innovationsdynamik und zweistelliges prozentuales Wachstum der Werbeums├Ątze. Gleichzeitig wird in den kommenden Jahren eine anhaltend hohe Wettbewerbsdynamik bei fortschreitender Fragmentierung und zunehmender Konvergenz von Angebots- und Werbeformen erwartet. Die Bedeutung datengetriebener Gesch├Ąftsmodelle (z. B. Programmatic Advertising) soll ebenfalls weiter an Bedeutung gewinnen.

    In dieser Marktsituation werden Medienunternehmen weiterhin erhebliche Investitionen in neue Angebote und Technologien t├Ątigen und sind dazu mehr denn je auf faire Wettbewerbsbedingungen sowie auf Planungs- und Rechtssicherheit in einem zeitgem├Ą├čen konvergenten Rechtsrahmen angewiesen.

    Mit seinen jetzt ver├Âffentlichten Zahlen erg├Ąnzt der VPRT die offizielle deutsche Werbestatistik des ZAW, die unter anderem auf den j├Ąhrlich vom VPRT erhobenen Umsatzmeldungen basiert. Auch die ZAW-Statistik dokumentiert die durchweg positive Entwicklung von TV- und Radiowerbung. Die VPRT-Fr├╝hjahrsprognose zum Werbemarkt 2017 basiert auf Unternehmensbefragungen und Experteninterviews. www.vprt.de


    Fri, 19. May 2017




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